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Elektroinstallation: Was darf ein Elektriker und was nicht? Kosten und Vorschriften

NIN, ESTI, Sicherheitsnachweis – die Schweizer Elektro-Vorschriften einfach erklärt, inklusive Preise für typische Arbeiten.

8 Min Lesezeit · Aktualisiert Juni 2026

Elektroinstallationen in der Schweiz unterliegen strengen Vorschriften (NIN, ESTI). Wer hier spart oder selbst hand anlegt, riskiert nicht nur Bussen, sondern auch sein Leben.

Was darf ein Elektriker (und du nicht)

Die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) regelt klar: Alle Arbeiten an festinstallierten elektrischen Anlagen ab dem Zähler dürfen nur durch konzessionierte Elektrofachpersonen ausgeführt werden. Das schliesst ein:

  • Neue Steckdosen oder Schalter installieren
  • Lampen mit fester Verkabelung anschliessen (nicht: Steckerlampe)
  • Verteilkasten erweitern oder ändern
  • Wärmepumpe oder Boiler anschliessen
  • Erdung prüfen oder ändern

Typische Preise für Elektroarbeiten

ArbeitAufwandKosten (inkl. Material)
Steckdose neu (Aufputz)1 Std.CHF 180–280
Steckdose neu (Unterputz)2-3 Std.CHF 350–650
Lampenanschluss0.5-1 Std.CHF 150–300
Sicherungskasten ersetzen8-12 Std.CHF 2'500–5'500
Sicherheitsnachweis (SiNa)2-4 Std.CHF 300–700

Sicherheitsnachweis – wann er nötig ist

Alle 20 Jahre (bei Wohnliegenschaften) muss eine elektrische Installation geprüft werden. Auch beim Verkauf einer Immobilie oder bei grossen Umbauten. Der Sicherheitsnachweis (SiNa) bestätigt, dass die Anlage den aktuellen NIN-Normen entspricht.

Eigenleistung
Erlaubt für dich als Laien: Steckerleisten verwenden, Steckerlampen montieren, Glühbirnen wechseln, Sicherung zurücksetzen. Verboten: alles, was hinter der Steckdose, dem Schalter oder im Sicherungskasten passiert.

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